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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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47,74 € |
+1,66 € |
+3,47 % |
22.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006231004 |
623100 |
- € |
- € |
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Infineon Q1 höher als erwartet 01.02.2012
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Malte Schaumann, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) unverändert mit "kaufen" ein.
Infineons Q1-Ergebnisse hätten die Erwartungen übertroffen. Um 10:00 Uhr habe eine Telefonkonferenz stattgefunden.
Der Umsatz habe leicht über den Schätzungen und der Guidance gelegen, was vor allem auf ein leicht besseres IMM-Geschäft zurückzuführen sei. Durch die etwas bessere Top Line und niedriger als erwartete F&E-Aufwendungen sei die Segmentergebnismarge mit 14,9% deutlich besser ausgefallen (Warburg Research-Erwartung: 13,4%; Guidance 13 bis 14%). Aufgrund einer leicht höheren Steuerquote und kleinen Verlusten durch nicht fortgeführte Aktivitäten hätten die EPS nur in line gelegen.
Wie erwartet sei der Umsatz im Automobilbereich gegenüber dem Vorquartal mehr oder weniger stabil geblieben (-1,3%). Durch das anhaltend solide Nachfrageumfeld in den Automobilmärkten sollte dieser Bereich bereits ab dem laufenden Q2 wieder positive Wachstumsraten erzielen.
Ein sich stabilisierendes Chipcard- und Netzteilgeschäft verbunden mit einem wachsenden Automobilsegment sollte den Großteil des weiter rückläufigen spätzyklischen Industriegeschäfts ausgleichen. Ein Anstieg der OPEX sollte zu einem Rückgang der Segmentergebnismarge um 1PP führen. Da für Q3 wieder ein Wachstum gegenüber Q2 erwartet werde, dürfte die Q2-Segmentergebnismarge im laufenden Geschäftsjahr die Talsohle markieren. Auch der negative Vorratszyklus, insbesondere bedingt durch Distributions-Kunden, sollte im laufenden Quartal abflachen. Damit bestehe durchaus die Möglichkeit, dass das laufende Quartal den Wendepunkt im Zyklus markiere.
Aufgrund der besser als erwarteten Q1-Zahlen und dem soliden Q2-Ausblick würden die Schätzungen für das Gesamtjahr leicht angehoben. Die EPS-Erwartung bleibe unverändert, da Infineon nun eine Steuerquote von ca. 15% gegenüber den bisherigen 10 bis 15% erwarte (Grund: höhere Steuerquote bei den österreichischen Aktivitäten).
Der deutliche Rückgang der Ergebnismarge im laufenden Geschäftsjahr sollte eindeutig temporär sein. Die belastenden Effekte höherer OPEX für F&E und Vertriebsaktivitäten und höhere Abschreibungen durch die strategischen Investitionen sollten mit einem wachsenden Umsatz nachlassen. Es werde daher weiter erwartet, dass Infineon die Ergebnisqualität in den nächsten Jahren wieder verbessere, die Segmentergebnismarge sollte im nächsten Geschäftsjahr um knapp 2PP gesteigert werden.
Das "kaufen"-Rating für die Infineon-Aktie wird beibehalten, so die Analysten von Warburg Research. Das Kursziel werde leicht von EUR 7,50 auf EUR 7,80 angehoben. (Analyse vom 01.02.2012) (01.02.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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